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Seit mehr als achtzig Jahren schreibt das legendäre Haus am Sonnbühel bereits Geschichte, als einer der Brennpunkte des Kitzbüheler Gesellschaftslebens.

1924 –1926 wurde das bis heute nahezu im Originalzustand erhaltene Gebäude von dem wohlhabenden Berliner Industriellen Dr. Julius Bueb als luxuriöse Privatresidenz in den Kitzbüheler Alpen erbaut.
 In den zwanziger und dreißiger Jahren diente das in idyllischer Lage direkt auf dem Hahnenkamm und unmittelbar neben der heutigen Skiabfahrt in den Ehrenbachgraben gelegene Haus als Erholungsort für Buebs Familie und Freunde ebenso wie als Clubhaus des exklusiven Berliner Golfclubs, der bereits damals die Kitzbüheler Region als hervorragendes Golfterrain entdeckt hatte.

In den Jahren des 2. Weltkriegs hatte Kitzbühel das Glück, vom Kriegsgeschehen verschont zu bleiben, und so überstand auch das Haus am Sonnbühel unbeschadet diese schwierige Zeit, auch wenn es, so wie ganz Tirol, in den Besatzungsjahren 1945–1955 unter französischer Militärverwaltung stand. Mit der Erlangung der vollen staatlichen Souveränität der neuen Republik Österreich in den fünfziger Jahren startete auch der Berggasthof Sonnbühel in eine neue Ära und wurde in den folgenden Jahrzehnten von 
Dr. Buebs Nachkommen als Gasthaus betrieben.